Liebes Tagebuch,
gestern haben wir wieder den ganzen Tag rumgelungert und sind vor lauter brodelndem Unfug in unseren Sextanerhirnen wieder mal auf nichts anderes als dumme Gedanken gekommen: Wir waren Geocachen.
Das geht so: Ein Gelangweilter weiß mit seiner Zeit nichts anzufangen und versteckt daher eine Tupperdose im Wald. Um anderen die Möglichkeit zu geben diese Dose zu finden, merkt er sich genau, wo er die Dose versteckt hat. Ein weiterer Gelangweilter geht nun auf die Suche nach der Dose. Damit er sie finden kann, nimmt der Gelangweilte ein GPS-Gerät zur Hand, gibt die Koordinaten der Dose in das Gerät ein und läuft dann mit diesem magischen Kompass in der Hand mehr oder weniger direkt auf die Dose zu und sucht sie dann in einem Umkreis von etwa fünf Metern, so genau sind die Geräte nämlich meistens. Damit die Ortung der Tupperdose im Wert von fünf Euro oder weniger funktioniert, braucht man:
Alles zusammen kostet der Spaß also etwa 1.000.000.600 Euro und 80 Cent. Mit dieser kleinen Anfangsinvestition kann man dann auch ganz einfach auf moderne Schnitzeljagden gehen.
Und das sieht dann schon mal wie folgt aus :-)